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Gesundes Arbeiten: Chefsessel im Test
Wer überwiegend im Sitzen arbeitet, kennt das: Verspannungen, Kopf- und Rückenschmerzen. Eine gesunde Sitzhaltung beugt nicht nur Langzeitschäden der Wirbelsäule vor, sie verbessert auch die Atmung, schiebt Stoffwechsel und Verdauung an und fördert die Konzentrationsleistungen.
Das "Test- und Wirtschaftsmagazin FACTS"
prüft in seiner aktuellen Ausgabe (11/2005) 32 Chefsessel in Sachen
Preis, Sitzkomfort und - für die Gesundheit besonders wichtig -
Ergonomie, also etwa Tiefen- und Neigeverstellung oder Sitzfederung.
Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Produkte schneiden "gut" oder "sehr
gut" ab, nur vier mal vergibt "FACTS" ein "befriedigend".
Testsieger wird der Klöber Orbit 779:
Der Drehstuhl erreicht 457 von 500 möglichen Punkten. Überzeugen konnte
das Produkt vor allem durch Ergonomie und Sitzkomfort: Die elastisch
ausgeformte Membran in der Rückenlehne des Orbit 779 erzeuge einen
"angenehmen Wasserbetteffekt", so "FACTS". Mit 1.490 Euro liegt er im
oberen Mittelfeld.
Ebenfalls "sehr gute" Noten bekommen der SALVEO von Köhl (1.415
Euro) oder der Kniarps Plus vom gleichnamigen Hersteller (1.262 Euro).
Letzterer habe, so FACTS, einem Test-Redakteur nachgerade das Gefühl
vermittelt, er säße im Sportwagen.
Dass der Preis kaum ein Indiz für Qualität sein kann, zeigt die
Riege der Verlierer. Zwar kosten die beiden Letztplatzierten (Labofa S8
und Labofa Munch Ego Plus) mit rund 1.000 Euro deutlich weniger als der
Testsieger, allerdings ist der Stuhl mit Platz 28 (der MartinStoll
Collection Z) nur 100 Euro günstiger als der Testsieger. Eine
Einsparung, die sich unter einem gesundheitlichen Blickwinkel kaum
lohnen dürfte.
Kurz: Wer Bürosessel anschafft, sollte unbedingt probesitzen - je
länger, desto besser. Der ausführliche Test der Zeitschrift "FACTS"
gibt immerhin eine erste gut recherchierte Orientierung.
Die "FACTS" können Sie noch bis zum 1.12.2005 am Kiosk beziehen. Eine Übersicht aller Testergebnisse finden Sie bei hier.
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