13. September 2005 von admin in Audio/Video/TV, 0 Kommentare

Highlight auf der IFA 2005: Artec T14

Die
taiwanesische Firma Artec glänzte mit dem "T14", dem kleinsten
DVB-T-Receiver aller Zeiten.


Das "T14"
ist nur 70 x 35 x 14 mm klein und arbeitet mit integriertem Halbleiter-Tuner.
Schwer vorstellbar, dass ein so kleines Gerät die gleichen Leistungswerte
vorweist, wie größere DVB-T-USB-Boxen oder PCI-Karten. Die mitgelieferte
Software bietet einen äußerst benutzerfreundlichen Umgang, sodass der Winzling
bereits eine Windowszertifizierung von Microsoft erhielt.

Der mini-DVB-T-Tuner
bietet viele Vorteile gegenüber Kabelfernsehen, da nur die Anschaffungskosten
anfallen, die bei anderen Tunern bis zu 1000€ betragen können. Somit entfällt
die monatliche Gebühr des Kabelfernsehens. Außerdem spart man Zeit und Nerven, weil
für die einfache Installation innerhalb des Wohnraumes, anders als bei einer
SAT-Schüssel, keine Genehmigung vom Hausverwalter nötig ist.

Hat man das
Produkt dann erst gekauft, wird einem auch prompt die Installation abgenommen.
Die erledigt der Receiver nämlich selbstständig. Meist ist dieser Vorgang
innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Möchte man jedoch seine persönliche
Favoriten-Liste zusammenstellen, empfiehlt es sich, die Voreingestellte zu
überarbeiten. Mit DVB-T hat man eine bessere Auswahl an Fernsehprogrammen als beim analogen Fernsehen. Bislang
stehen 16 bis 32 Sender zur Verfügung, die überwiegend in Ballungsräumen wie z.
B. Berlin oder im Ruhrgebiet empfangen werden können. Neben dem Fernsehprogramm
können demnächst mit dem Tuner auch Radio, interaktive Sendungen und
multimediale Datendienste übertragen werden.

Doch das
Fernsehen wird mit dem USB-Stick-großen Gerät auch portabel und mobil. In naher
Zukunft ist keine Anschlussdose mehr nötig. Lediglich eine einfache
Zimmerantenne genügt, um dort einen klaren Empfang zu erzielen, wo es einem
beliebt. Ob im Garten, im Büro oder unterwegs. Störungen
der Bild- und Tonqualität treten mit der Neuheit gar nicht erst auf. Das
bedeutet, dass nicht nur ein störungsfreier Empfang im fahrenden Auto oder der
Bahn möglich ist, sondern auch auf tragbaren Geräten wie dem PDA, der einfach
über USB an den "T14" angeschlossen wird. Somit verlagert sich der
Fernsehabend mit der Familie vom heimischen Wohnzimmer auf ein gemütliches
Picknick im Freien - wofür man nicht einmal schleppen muss. Der Kleine wiegt
nämlich nur 22 Gramm.

Außer der
neuen Leichtigkeit, glänzt der "T14" auch mit seinen Funktionen. "Real-Time-Video-Aufnahme"
(DVR) ersetzt den Videorecorder, da alle Filme und Sendungen gespeichert werden
können und dank "Timeshifting" lassen sich die lästigen Werbepausen
aus Ihrem Lieblingsfilm herausschneiden. Mit dem EPG, (Elektronischer Programmführer)
haben Sie einen besonders komfortablen Videotext.

Der
TV-Stick decodiert außerdem das MPEG2-Format, in dem alle Signale gesendet
werden und bietet die Möglichkeit DVDs und Internet-Dateien dieses Formats über
eine USB-Verbindung anzuschauen. Das Produkt unterstützt USB 2.0 High Speed,
was eine schnelle Datenrate und -übertragung vom "T14" auf den PC oder
PDA garantiert. Außerdem bietet der Winzling ausreichend Bandbreite für HDTV -
das modernste Hochauflösende Fernsehen unserer Zeit.

Das
kleinste Medium seiner Art ist demnächst in Elektrofachmärkten erhältlich. Der
Preis von nur 99€ und die technischen Daten sprechen für sich.

8. September 2005 von admin in Games, 0 Kommentare

PSP-Europastart – Schwarzes Gold im Test

Seit dem 1. September ist es endlich so weit. Auch in
Deutschland steht die mobile Antwort auf (fast) alle Multimedia-Fragen in den
Regalen. Bilder und Filme ansehen, Musik hören, Termine organisieren und natürlich
allein oder mit bis zu acht Freunden per Bluetooth oder W-LAN spielen.

Aber wie sind Grafik, Sound und Spiele? Wir haben getestet,
ob sich die Anschaffung lohnt.

PSP, UMD und Speicherkarte

Seit Jahren buhlen die Konsolenhersteller um unsere
Aufmerksamkeit. Mit immer neuen, innovativen Konzepten wollen sie uns ans
Portemonnaie. Doch jetzt ist Sony ein wahrer Durchbruch auf dem mobilen
Spielemarkt gelungen, der bisher in Europa von Nintendo dominiert wurde. Sonys
PlayStation Portable ist eine elegante "Eierlegende-Wollmilchsau",
mit der man nicht nur spielen, sondern auch in einer fabelhaften Qualität Musik
hören und Filme sehen kann. Dafür sorgt zum einen ein unglaublich scharfes
16:9-LCD-Display, mit einer Auflösung, die uns buchstäblich den Atem anhalten
ließ und einer Grafik, die selbst den gerade erst erschienenen Nintendo DS in
den Schatten stellt. Zum anderen wird uns ein glasklarer kräftiger Sound
serviert, der aber leider nur mit Kopfhörern richtig gut rüber kommt, doch zum
Spielen reichen die kleinen eingebauten Minispeaker allemal.

Das PSP Value Pack wird in Deutschland zu Beginn
für 249,-€ angeboten. Enthalten ist das Gerät, Köpfhörer mit Fernbedienung,
sowie ein 32-MB-MemoryStick-Duo, ein Akku, ein Netzteil, eine Tasche und ein
Reinigungstuch. Zahlreiches Zubehör für die kleine Schwarze wird ebenfalls seit
dem Start angeboten. Eine große Auswahl erhältlicher Zusatzartikel wurde zum
Beispiel von der PlayZone in der Ausgabe 10/2005 getestet.

Was uns besonders freut ist die relativ große Anzahl
von 20 Spielen, die bereits zum Start angeboten werden. Darunter hochkarätige
Titel von namhaften Herstellern wie "Tony Hawk", "DTM Race Driver" und "Need for Speed" aber auch Überraschungstitel wie
"Lumines".

Die Spiele laufen meist flüssig und unterstützen oft
sogar die Wireless-Funktionen, die bis zu 8 Spieler gegeneinander antreten
lassen. Nur die langen Ladezeiten stören hin und wieder. Doch wenn man bedenkt
was für Technik in dem kleinen Alleskönner steckt, kann man auch das verzeihen
und erfreut sich lieber an der exzellenten Steuerung dank leicht bedienbarem
Steuerkreuz und Analogstick.

Spiele und Filme werden von einer UMD geladen, die 1,8
Gigabyte Speicherplatz bietet. Oder Sie transferieren per USB-Kabel oder
Infrarot Bilder und Filme auf die Speicherkarte der PSP. Dazu müssen sie mit
einem Programm, das man aus dem Internet herunterladen kann, nur in das
PSP-Format konvertiert werden. Die Preise hierfür liegen zwischen 20 und 40$.
Eine nicht ganz so leistungsstarke, dafür aber kostenlose Version findet man
auch unter http://pspvideo9.com.
Im Internet (z.B. auf http://www.yourpsp.com)
gibt es noch zahlreiche andere Zusatz-Software und Patches, die man sich zum
Teil kostenlos downloaden kann. Darunter auch ein Programm mit einer
Organizerfunktion.

Alles in allem erhält die PlayStation Portable von uns
ein "sehr gut" für ihre Vielseitigkeit, Eleganz und revolutionäre
Technik.

Aber einen Nachteil möchten wir hervorheben: Das hoch
auflösende LCD-Display der PSP kann einige Pixelfehler aufweisen. Also
LCD-typische und technologiebedingte Schwächen, die als leuchtende, schwarze
oder blinkende Pixel auftreten können.
Das kann beim spielen oder beim ansehen von Filmen sehr störend sein. Doch was
die wenigsten Wissen: Nach den EU-Richtlinien ist Sony nicht verpflichtet
diesen Fehler für den Verbraucher kostenfrei umzutauschen. Erst ab 7
Fehlerpixel PRO MILLIMETER muss der Hersteller das defekte Gerät zurücknehmen –
dies betrifft übrigens auch TFT-Displays und Digitalkameras. Dass das Display
der PSP häufig solche Fehler aufweist, ist bereits von den japanischen und
amerikanischen Versionen bekannt. Leider schaffte es Sony nicht, diesen Mangel
bei der europäischen PSP zu beheben und weigert sich die defekten Geräte
umzutauschen. Diese Kundenunfreundlichkeit bekommt von uns eine klare Absage.

Eine Hilfe kann der "Dead Pixel
Cleaner" sein, der unter Umständen einige der Fehler beheben kann. Es
handelt sich hier um einen Film, der 20 Minuten lang durchgehend die 3
Grundfarben aufblitzen lässt und so die Pixel "stimuliert". Die
Chance die Fehler loszuwerden liegt bei rund 30%. (www.psp-arena.de/pixel.rar)

Verärgerte Kunden, die die PSP gerade erst gekauft
haben verweisen wir auf das gesetzliche 14-tägige Rückgaberecht ohne Angabe von
Gründen.

Oder machen Sie es wie wir: ERST TESTEN, DANN KAUFEN.