25. Oktober 2005 von admin in Internet, 0 Kommentare

Millionenschäden durch Internet-Betrüger

Den deutschen Landeskriminalämtern (LKA) liegen mehr als 1.000 Fälle vor, in denen Bank-Zugangsdaten für betrügerische Überweisungen missbraucht wurden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" in seiner Online-Ausgabe. Der Schaden summiere sich auf insgesamt 4,5 Millionen Euro. Die in letzter Zeit zunehmende Zahl so genannter "Phishing-Mails" sei hier allerdings nur ein Aspekt. Immer häufiger nutzten Betrüger Spionage-Software, die Tastatureingaben oder Mausbewegungen aufzeichnen und so Geheimnummern ausspionieren können.

Die Landeskriminalämter gehen davon aus, dass der Gesamtschaden deutlich über der geschätzten Summe liegen könnte, da längst nicht jeder Fall dem je zuständigen LKA gemeldet werde. Bislang, so "Focus", zeigen sich Banken in Betrugsfällen allerdings überwiegend kulant.

Informationen zum sicheren Online-Banking gibt der Bundesverband deutscher Banken. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

24. Oktober 2005 von admin in Handy/Mobil/Telefonie, 0 Kommentare

Schnurlos-Telefon für Skype

Der belgische Telekommunikations-Konzern Topcom hat ein
Schnurlostelefon entwickelt, das sich sowohl für Analoganschlüsse als auch für
die Internet-Telefonie nutzen lässt.

Das "Butler 4012 USB VoIP" kommuniziert mit seiner
Basisstation über die sogenannte DECT-Technik, einem verbreiteten Verfahren zur
verschlüsselten Datenübermittlung. Bis zu fünf Mobilgeräte können über USB an
die Station angeschlossen werden. Je nachdem, ob Anrufe übers Internet oder das
Festnetz eingehen, klingelt das Gerät mit verschiedenen Tönen. Wer die Internet-Telefonie-Software "Skype" nutzt,
kann anhand seiner Buddy-Liste sehen, wer am anderen Ende der Leitung ist. Skype
ermöglicht das kostenlose Telefonieren von PC zu PC – Gespräche ins Festnetz
und Mobilfunknetz sind gebührenpflichtig.

Das DECT-Verfahren hat wiederholt Diskussionen
zwischen
Verbraucherschützern und Industrie ausgelöst. DECT-Telefone stehen im
Verdacht, starken Elektro-Smog zu erzeugen. Als Grund werden die
permanenten,
gepulsten Funksignale der Basisstationen genannt. Die
gesundheitsgefährdende
Wirkung dieser Signale ist unter Wissenschaftlern allerdings umstritten.

Bislang ist die Liste der für Internet-Telefonie geeigneten Aparte noch
recht dünn. Topcom bereitet nach eigenen Angaben derzeit weitere Geräte vor.

Mehr zum Thema: Der testberichte.de-Ratgeber zur Webtelefonie.

23. Oktober 2005 von admin in Handy/Mobil/Telefonie, 0 Kommentare

Mobilfunk: Billig-Veträge von Aldi & Co. erwartet

Der deutsche Mobilfunkmarkt steht möglicherweise vor einem
neuen Preissturz. Wie die Computerzeitschrift PC-Welt in ihrer Online-Ausgabe
meldet, planen die Lebensmitteldiscouter Aldi, Lidl und Plus Verträge mit
Minutenpreise unter zehn Cent – die Hälfte des derzeit üblichen Marktniveaus.
Laut Angaben der Discounter sollen die Preise für Gespräche in alle Netze
gelten. Unklar blieb bislang, wann genau die Billig-Verträge kommen sollen.
Branchenkenner rechnen aber mit Fortschritten in den Kooperationsverhandlungen
zwischen Netzbetreibern und Discountern ab Mitte Dezember: Dann werden die so
genannten "Terminierungsgebühren" gesenkt. Bislang zahlen Anbieter
für Gespräche in fremde Netzte zwischen 13,2 und 14,9 Cent – mit der Absenkung der
Gebühren werden nur noch 11 Cent pro Minute fällig. Für die kleineren deutschen
Netzbetreiber E-Plus und O2 könnte dies eine Kooperation attraktiv machen.

22. Oktober 2005 von admin in Games, 0 Kommentare

Heim-Planetarium

Das Weltall gibt's jetzt auch light: fürs Wohnzimmer. Immerhin 10.000 Sterne
kann der "Homestar" von Sega Toys
ins abgedunkelte Heim projizieren. Zusätzliche Sternkarten können nachgeladen
werden. Das schnieke Teil im sympathischen R2D2-Look gibt es als Japan-Import
für 229 Euro bei ebay.

21. Oktober 2005 von admin in Handy/Mobil/Telefonie, 0 Kommentare

Neue Mode-Handys von Nokia

Der finnische Elektronikkonzern Nokia bringt drei neue "Mode-Handys" auf den Markt – eine mutige Entscheidung, denn Konkurrent Siemens erlitt mit seiner Fashion-Reihe "Xelibri" einen Flop sonders gleichen.

Das auffälligste der Tri-Band-Handys ist sicherlich das
Nokia 7380. Der Nachfolger des 7280 kommt ohne die übliche Handy-Tastatur aus –
laut Hersteller soll eine komfortable Bedienung per Sprachsteuerung und den
wenigen Knöpfen möglich sein. Besonderer Clou: Das Display kann als Spiegel
eingesetzt werden.

Das Nokia 7380 läuft – wie die anderen Modelle auch – mit
dem Betriebssystem "Series 40". Es ist 114 mal 30 mal 20 Millimeter
groß und 80 Gramm schwer. Der Akku reicht für bis zu zehn Tage Standby oder
drei Stunden Sprechzeit. Features: 2-Megapixel-Kamera mit 4-fachem Digitalzoom,
Music-Player und intuitive Sprachanwahl, Datenübertragung per GPRS Klasse 8 und
EDGE. Das 7360 soll für rund 580 Euro zu haben sein.

"Romantisches Äußeres mit exotischer Note" – das
7370 bringt Nokias Werbetexter zum schwärmen. Die Fakten: Zierleisten aus
Metall, Lederelement im Rücken und Drehmechanismus, 1,3-Megapixel-Kamera mit
8-fach-Zoom,"3D-Soundeffekte", VGA-Farbdisplay mit einer Auflösung
von 320 x 240 Pixeln. Das Nokia 7370 wird in zwei Farben erhältlich sein:
"Kaffeebraun" und in einem "warmen Bernsteinton". Zu jedem
Modell gibt es passende Grafiken, Bildschirmschoner und spezielle Kameratasten.
Der Akku soll dreieinhalb Stunden Gespräch oder zehn Tage Standby durchhalten.
Mit rund 350 Euro wird das Nokia 7370 wesentlich günstiger als das 7380.

Das Nokia 7360 schließlich ist wohl das unscheinbarste in
der "L'Amour Collection". Auch die Ausstattung ist etwas schlichter:
VGA-Kamera und UKW-Stereo-Radio, mehr Extras hat das Handy nicht. Seine
"Push-to-Talk"-Funktion allerdings dürfte auf einiges Interesse
stoßen. Die Technik ermöglicht es in Gruppen zu kommunizieren – Funktionsweise
und Handhaltung ähnlich wie beim Walkie-Talkie. Bislang bietet in Deutschland
allerdings nur T-Mobile den Dienst an. Das 7360 wird rund 230 Euro kosten.

Die "L'Amour Collection" soll im ersten Quartal 2006 in den
Handel kommen.