3. November 2006 von admin in Kurioses, News
Gelesen: 847 · heute: 2 · zuletzt: Dienstag, 07. Februar 2012 - 12:28

Deutschlandweit brüchige Euro-Banknoten aufgetaucht


Das Gefühl, dass einem das Geld durch die Finger rinnt, kennt wohl jeder. Dass die Scheine sich aber wortwörtlich in Luft auflösen, ist ungewöhnlich. Doch genau dieses Phänomen beschäftigt zurzeit das Landeskriminalamt und die Bundesbank.

In den letzten Monaten sind deutschlandweit rund 1.500 Euroscheine mit einem Nennwert unter 200 Euro bei ganz normalem Gebrauch in mehrere Einzelteile zerfallen. Offenbar sind die Auflösungserscheinungen auf Schwefelsäure auf den Scheinen zurückzuführen. Wie diese Säure auf die Scheine gekommen ist, bleibt weiterhin ein Rätsel. Eventuell könnten defekte Batterien in Geldautomaten dafür verantwortlich sein, aber auch eine "bewusste Manipulation" - wie es in einer offiziellen Stellungnahme der Bundesbank heißt - sei möglich. Einen Produktionsfehler schließt die Bundesbank jedenfalls aus. Es sind sowohl Banknoten der Bundesdruckerei München als auch Berlin betroffen.

Da die Konzentration der Säure sehr gering ist, kann man sie weder riechen noch sehen. Wenn sie jedoch mit Feuchtigkeit - zum Beispiel Handschweiß - in Berührung gerät, kommt es zu einer Auflösungsreaktion. Eine Gefährdung der Gesundheit besteht nach Einschätzungen des Landeskriminalamts Berlin nicht.

Falls ein solcher Euroschein in Ihren Besitz gerät, ist schnelles Handeln gefragt, denn nur so lange mehr als 50 Prozent des Scheins erhalten sind, wird Ihnen dieser in jeder Filiale der Deutschen Bundesbank erstattet. Informationen zum Umtausch des Geldes finden Sie hier.

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