| 7. Dezember 2006 von admin in News |
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| Gelesen: 1290 · heute: 2 · zuletzt: Mittwoch, 08. September 2010 - 01:17 |
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Räucherlachs: viele nicht "verkehrsfähig"
Das WDR-Wirtschaftsmagazin markt kam zu einem erschreckenden Ergebnis, als es kürzlich 33 Sorten Räucherlachs von einem Sternekoch und einem Sommelier sowie einem Testlabor untersuchen ließ. Die Lachsproben stammten aus Supermärkten, Discountern und vom Wochenmarkt. Die Preise dafür lagen zwischen 1,50 und 6 Euro pro 100 Gramm. Als im Geschmack "gut" wurden immerhin die Lachsproben "Stührk Norwegen Räucherlachs mit Bärlauch" (Galeria Kaufhof), "Premium Skandinavischer Lachs" (Aldi) und "Foppen Norwegischer Lachs" (Plus) von beiden Gourmets eingestuft. Weniger begeistert äußerten sie sich über den Geschmack anderer Marken. In einem zweiten Testdurchgang wurden die Lachssorten gut gekühlt an ein Labor weitergegeben, das sie am letzten Tag des angegebenen Mindesthaltbarkeitsdatums auf Keime und Krankheitserreger untersuchte. Bei fast jeder zweiten Probe wurden Qualitätsmängel gefunden. Bei acht Lachssorten konnte sogar der Krankheitserreger Listeria monocytogenes nachgewiesen werden, der bei Menschen mit schwachem Immunsystem zu schweren Krankheiten wie Hirnhautentzündung führen kann. Selbst bei immun gesunden Menschen können durch Listeria monocytogenes grippeähnliche Symptome hervorgerufen werden. Eine fast hundertmal höhere Konzentration an Bakterien als der Richtwert erlaubt wurde bei der Edeka-Eigenmarke "Gut + Günstig" gefunden - das Testlabor stufte den Räucherlachs als "direkt gesundheitsgefährdend" ein. Die genauen Untersuchungsergebnisse und viele weitere Informationen zum Test sowie Reaktionen der Hersteller finden Sie auf der WDR-Homepage. |
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