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Mit Nokia-Handy Roman entstanden
Es gibt Sachen, die man nicht auf Anhieb glauben kann. So zum Beispiel eine Nachricht auf Golem.de, dass ein Italiener namens Roberto Bernocco auf dem Weg zur Arbeit einen Science-Fiction-Roman geschrieben haben soll. Wie das geht? Nein, nicht mit einem Laptop, sondern mit einem Nokia 6630. Unterstützt worden sei er von der im Handy integrierten T9-Funktion, die fast jedes Mobiltelefon zur Verfügung stellt. Die Texterkennung T9, die für “text on nine keys” steht, arbeitet nach einem Wahrscheinlichkeitsprinzip, das die häufigsten und wahrscheinlichsten Buchstabenkombinationen anzeigt und so dem Anwender das Tippen mit einer mehrfach belegten Handy-Tastatur erleichtert. Somit konnte wohl auch der 384 Seiten umfassende Roman “Compagni di Viaggio” entstehen, den Bernocco auf lulu.com zum Verkauf anbietet.
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