24. Juli 2007 von Redaktion in Allgemein, News, Sonstiges, 0 Kommentare

Mondpreise und Lockvogelangebote

rabatt.jpgDer Schlussverkauf ist tot - lang lebe der Schlussverkauf! Seit Januar 2004 dürfen deutsche Händler das ganze Jahr über mit Sonderverkäufen locken - und halten häufig trotzdem freiwillig am traditionellen Sommerschlussverkauf fest. Gestern hat der vierte inoffizielle SSV begonnen. Viele Schnäppchenjäger freuen sich auf Wühltische und Rabatte. Doch aufgepasst: So manches Schnäppchen erweist sich im Nachhinein als zu teuer.

Testberichte.de verrät Ihnen ein paar Verkaufstricks der Händler und zeigt, wie Sie diese rechtzeitig erkennen und sich wirkungsvoll davor schützen. Oberstes Gebot für eine erfolgreiche Schnäppchenjagd: Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Preise. Vergleichen Sie die Angebote. Das geht im Internet zum Beispiel ganz einfach auf der Webseite Preisvergleiche.de. Es gilt die Devise: Wer gut über die Preise informiert ist, fällt nicht so schnell auf vermeintliche Schnäppchen herein.

Die Händlertricks sind vielfältig. Ein beliebtes Mittel ist der so genannte Mondpreis. “Um einen Mondpreis handelt es sich, wenn der Ausgangspreis künstlich erhöht wurde und die Preissenkung damit Augenwischerei ist”, erklärt die Online-Ausgabe des Hamburger Abendblattes. Auch Preisnachlässe auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers kommen gerade bei Consumer Electronics keinesfalls automatisch einem Schnäppchen gleich. Verbraucherschützern zufolge sei die Preisempfehlung häufig zu hoch angesetzt, die “alten” Produktpreise aufgrund sich ständig weiterentwickelter Technologien oftmals bereits überholt. Kurz: Der Kunde erhält veraltete, noch immer viel zu teure Technik.

Vorsicht auch vor Produkten aus der Werbung, die innerhalb kürzester Zeit vergriffen sind - es könnte sich um ein
“Lockvogelangebot” handeln. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Sonderangebote mindestens zwei Tage vorrätig sein müssen. Sollte das gewünschte Produkt bereits am Erscheinungstag der Werbung ausverkauft sein, empfehlen Verbraucherschützer, bei der Geschäftsleitung zu verlangen, dass das entsprechende Angebot nachbestellt wird. Für den Fall, dass die Nachbestellung verweigert wird, sollten sich Kunden an ihre Verbraucherzentrale wenden.

20. Juli 2007 von Redaktion in Foto, News, 0 Kommentare

Einkalkuliertes Verfallsdatum und gläserne Kunden

Anfang der Woche tauchte eine Kopie des bislang noch unveröffentlichten letzten Harry-Potter-Romans “Harry Potter and the Deathly Hallows” im Internet auf. Die 759 abfotografierten Seiten sorgten und sorgen weltweit nicht nur bei Harry-Potter-Fans für Aufregung, sondern beweisen nebenbei, dass Konsumenten heutzutage gläsern sind - und Canon-Kameras nicht für die Ewigkeit gemacht.

Band 7 der Harry-Potter-Saga wurde offensichtlich mit einem Kameramodell aus dem Hause Canon fotografiert. Einem Artikel voncanon.jpg Heise Online zufolge hat der Kamerhersteller gegenüber der Times bekanntgegeben, dass man über die so genannten EXIF-Metadaten (Exchangeable Image File Format) der Fotos viele Details über den Kameratyp (Seriennummer) und den Besitzer erfahren könne. Es ließe sich zum Beispiel der Ort, an dem die Kamera verkauft wurde, herausfinden und es könne ermittelt werden, ob der Besitzer die Digitalkamera schon einmal zur professionellen Reinigung eingeschickt habe. Vic Solomons (Canon UK) Worte gegenüber der Times ( “From what we know, the device is one of the original Rebel cameras, probably a 350D, and given that they’ve been out for three years, it’s likely the owner would have had it cleaned or repaired in that time.”) lassen den Schluss zu, dass der Hersteller bei einem drei Jahre alten Modell sogar eine Reparatur einplant.

Meinungen und Reaktion dazu sind viele im Netz zu finden, unter anderem auch im Webmaster Blog.

 

20. Juli 2007 von Redaktion in Rückrufe, 0 Kommentare

Salmonellen in Sesam-Halvas

Die in Nordrhein-Westfalen ansässige Firma Rila Feinkost-Importe hat eine Rückrufaktion von 96 Packungen ihrer in das Bundesland Rheinland-Pfalz eingelieferten Marke “Al Amier Sesam-Halvas mit Pistazien” gestartet.

Wie das rheinland-pfälzische Umweltministerium in einer Pressemitteilung bekanntgab, wurden bei einer Untersuchung der amtlichen Lebensmittelüberwachung in zwei von fünf Packungen des Erzeugnisses Salmonellen gefunden. Unter Aufsicht der amtlichen Behörden wird derzeit der Rückruf dieser Ware im Land Rheinland-Pfalz durchgeführt, von der ein Teil bereits verkauft wurde.

Das Produkt trägt die genaue Bezeichnung “Al Amier Sesam-Halvas mit Pistazien”, die Herstellerfirma ist Rila Feinkost-Importe Stemwede-Levern. Die Verpackung ist mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.08.2009 und der Chargenkennzeichnung L 70221 versehen. Die Sesampaste ist abgefüllt in 100-g-Kunststoffbechern mit Kartonumwicklung.

Bitte verwenden Sie vom Rückruf betroffene Produkte nicht mehr: Salmonellen können schwere Magen- und Darmerkrankungen beim Menschen auslösen.

17. Juli 2007 von Redaktion in Rückrufe, 0 Kommentare

“Enterobacter sakasakii”-Fund auch in babylove-Säuglingsmilch

Nach Hipp, Bebivita und Milupa ruft nun auch babylove Säuglingsnahrung zurück. Wie es in einer aktuellen Pressemitteilung heißt, wurde in einer einzelnen Packung in Österreich der Mikroorganismus “Enterobacter sakasakii” gefunden. Vorsorglich hat babylove daraufhin die gesamte Charge der betroffenen Säuglingsmilch “Dauermilch 1″ aus dem Verkauf genommen.

Zurückgerufen werden Produkte mit der Chargennummer GG 20 N-06.2008 23152965 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.2008. Beide Informationen stehen auf der Bodenlasche der Kartonverpackung.

Bereits gekaufte Produkte der genannten Charge lassen sich in allen dm-Märkten und bei Budnikowsky zurückgeben. Fragen zum Rückruf beantwortet das dm-Service-Center unter der Hotline 0800-365 86 33.

16. Juli 2007 von Redaktion in Rückrufe, 0 Kommentare

Michelin ruft Motorradvorderreifen Pilot Power 2CT und Pilot Power zurück

Michelin ruft aus Sicherheitsgründen einige Vorderreifen der Typen Pilot Power und Pilot Power 2CT (Größe 120/70 ZR 17) zurück. Bei längerer Autobahnfahrt mit hoher Geschwindigkeit könnten Schäden an der Lauffläche auftreten, heißt es auf der Webseite des Reifenherstellers.

made-in-france.jpgBetroffen seien Reifen mit den DOT-Markierungen DOT 6UCW 980T oder DOT 6UCW 979T sowie Pilot-Power-Reifen “Made in France”. Die Markierungen sind auf den Reifenflanken zu erkennen.

Verbraucher, die Motorradreifen dieser Marke besitzen, erfahren unter der Rufnummer 0080022111156, wie der Reifenumtausch vonstatten geht.