16. Juli 2007 von Redaktion in Rückrufe, 1 Kommentar

Auch Hipp ruft Säuglingsnahrung zurück

hipp.jpgHipp ruft die Hypoallergene Anfangsnahrung HA1 zurück. Bei einer routinemäßigen Untersuchung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit in Österreich (AGES) seien in zwei Proben Spuren des Keims Enterobacter sakazakii gefunden worden, heißt es in einer Pressemeldung des Herstellers. Gegenproben hätten den Verdacht nicht bestätigt.

Vom Rückruf betroffen ist die Hipp HA1 Hypoallergene Anfangsnahrung mit der Chargennummer JSL MTX und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.12.2007 sowie die Charge JHK MTD mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 11.01.2008.

Wie im Blog von Testberichte.de berichtet, hatten bereits Mitte Juni Bebivita und Milupa aufgrund von Keimspuren verschiedene Chargen ihrer Säuglingsnahrung vorsorglich zurückgerufen. Hipp weist ausdrücklich darauf hin, dass der Keim nicht gesundheitsschädigend sei, solange das Produkt sachgemäß nach Anleitung der Verpackung zubereitet werde. Dem Unternehmen seien keine Beschwerden bekannt und es gäbe keine Meldungen über Erkrankungen.

Betroffene Produkte können im Handel umgetauscht werden. Bei Fragen steht der Hipp-Verbraucherservice unter der Rufnummer 08441-757384 bereit.

16. Juli 2007 von Redaktion in Handy/Mobil/Telefonie, 1 Kommentar

Konkurrenz fürs iPhone?

HTC, Hersteller von Smartphones und PDAs aus Taiwan, hat mit dem “Touch” ein neues Smartphone auf den Marktimages.jpg gebracht, das wie das iPhone über ein berührungsempfindliches Display gesteuert wird. Ist das HTC Touch eine ernstzunehmende Konkurrenz für das iPhone?

Eins hat das Touch dem iPhone bereits voraus: Es ist in Kürze in Deutschland erhältlich. T-Mobile will es in diesem Monat unter dem Namen MDA Touch anbieten und O2 hat es bereits unter der Bezeichnung XDA Nova.

Das 2,8 Zoll große Display des Touch erkennt dank der so genannten Gestensteuerung (TouchFlo), ob man es mit dem Finger oder einem Stylus bedient. Insgesamt misst das Gerät gerade mal 10 x 6 x 1,5 Zentimeter und ist damit fast genauso groß wie das iPhone, wobei das iPhone mit 135 Gramm sogar etwas schwerer ist als die Konkurrenz aus Taiwan. Das Touch basiert auf Windows Mobile 6 und ist damit eines der ersten Smartphone-Modelle mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem.

Einzelne Printmedien haben das Gerät schon getestet. Wie es abgeschnitten hat, können Sie auf Testberichte.de nachlesen. Aber auch in der Blogger-Gemeinde wird über das Touch berichtet. Bei Dantotec.de können Sie nachlesen, welche Eigenschaften das Touch in sich vereint und bei POMAGO.de Gadgets ein YouTube-Video betrachten, das die Bedienmöglichkeiten des kleinen Smartphones veranschaulicht. Dabei ist eine gewisse Ähnlichkeit mit Apples iPhone nicht von der Hand zu weisen. Ob HTCs Smartphone aber wirklich eine ausgewachsene Konkurrenz zu Apples iPhone ist, bleibt abzuwarten.

 

12. Juli 2007 von Redaktion in Audio/Video/TV, News, 1 Kommentar

“Blaue Zukunft” auf dem Bildschirm?

hd-dvd.jpgWelches Format setzt sich durch und tritt die Nachfolge der DVD an? Testberichte.de stellt Ihnen die Kontrahenten Blu-ray und HD-DVD vor.

Rein von ihren Maßen her unterscheiden sich die neuen optischen Datenträger nicht von der herkömmlichen DVD oder Audio-CD. Anders als beim DVD-Player, der die Medien mit einem roten Laser abtastet, lesen sowohl Blu-ray- als auch HD-DVD-Geräte die Speichermedien mit einem blauen Laserlicht aus, und zwar wesentlich feiner als es bisher möglich war: Die neuen Scheiben können bis zu fünfmal mehr Daten speichern, verfügen folglich über mehr Raum für Videos und Tonkanäle als die “klassischen” DVDs.

Ist das Aussterben der gewohnten Silberscheibe damit besiegelt? Lohnt sich der Kauf eines DVD-Players überhaupt noch? Stiftung Warentest stellte in einem Vergleichstest von acht Abspielgeräten für Blu-ray-DVD, HD-DVD und DVD fest, dass die neuen Player auf vielen Flachbildfernsehern kaum bessere Bilder zeigten als ein DVD-Spieler.

Die bisherigen DVD-Spieler können in Sachen Bildqualität noch mit der neuen Konkurrenz mithalten. Insbesondere, wenn ein HDMI-Ausgang am Player vorhanden ist. Dann werden überraschend gute Bilder erzeugt und der DVD-Player wird zur günstigen Alternative, vorausgesetzt, das angeschlossene Fernsehgerät hat eine Bilddiagonale unter einem Meter. Denn ab einer Bilddiagonale von etwa einem Meter spielen die neuen Konkurrenten ihre Stärken aus. Ob Blu-ray oder HD-DVD - beide zeigten laut Stiftung Warentest gleichermaßen brillante Bilder. Als einzigen Unterschied machte Stiftung Warentest den Umgang mit beschädigten Scheiben aus: Mit denen kamen die Blu-ray-Player besser zurecht. Im Test stellten sich Spielekonsolen wie die Xbox 360 von Microsoft oder Sonys PlayStation 3 als preiswertere Alternative heraus. Diese verfügen über ein HD-DVD- bzw. Blu-ray-Laufwerk und sind wesentlich günstiger als Player mit derselben Technik. Ein wesentlicher Nachteil ist allerdings der bis zu viermal höhere Stromverbauch.blu-ray.jpg

Die “blaue Zukunft” wird durch Filmstudios sowie Hard- und Software-Hersteller auf eine harte Probe gestellt: Zu den Unterstützern der Blu-ray-Disc gehören unter anderem Sony, Samsung, Pioneer, Panasonic, Philips, Dell, HP und Apple sowie beispielsweise die Filmstudios Sony & MGM, Fox, Buena Vista, Warner und Paramount. Die HD-DVD-Technologie wird von Marken wie Toshiba, NEC, Intel, Kenwood und Microsoft sowie zum Beispiel den Filmstudios Universal, Warner/HBO, Paramount und Constantin Film (Deutschland) unterstützt.

Welche Technologie sich durchsetzen wird, ist noch nicht abzusehen. Bis dahin sind Sie als Verbraucher besser beraten abzuwarten und zu einem guten DVD-Player zu greifen.

11. Juli 2007 von Redaktion in Handy/Mobil/Telefonie, 0 Kommentare

Handygespräche aus dem Ausland billiger

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele fahren in den Urlaub. Ob allein oder mit der Familie - eine Reise will sorgfältig geplant sein. Auch auf das Handy will heutzutage kaum einer mehr verzichten, es gehört mittlerweile zu den Hauptaccessoires. Doch nur mal kurz Bescheid sagen, dass man gut angekommen ist, oder sich nach dem Wetter in Deutschland zu erkundigen, konnte in den vergangenen Jahren zu einem teuren Spaß werden. Der Schock folgte meist mit Erhalt der nächsten Handyrechnung.

Das soll in diesem Sommer ein Ende haben: Mit der neuen EU-Roaming-Verordnung, die zwischen Europaparlament und Ministerrat ausgehandelt wurde, wird das Telefonieren günstiger. Ab dem 30.06.2007 gilt der so genannte Eurotarif: Wenn man mit dem Handy aus dem Ausland anruft, kostet die Minute 49 Cent (plus Mehrwertsteuer) und wenn man einen Anruf annimmt, 24 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer) pro Minute.

Die Preise hören sich zwar für viele Urlauber gut an, Verbraucherschützer aber meinen, die Kosten seien noch immer zu hoch. Nächstes Jahr werden die Preise auf 46 Cent bzw. 22 Cent pro Minute (plus Mehrwertsteuer) gesenkt. Im Jahr 2009 darf ein Anruf aus dem Ausland inklusive Mehrwertsteuer nur noch 51 und ein angenommener Anruf nur 23 Cent pro Minute kosten. Doch Achtung: Die meisten Anbieter stellen ihre Preise erst Ende August, Anfang September um. Die Mobilfunkanbieter müssen ihre Kunden aber im Juli über die neuen Tarife informieren. Dabei können sie auch niedrigere Gebühren als den Eurotarif anbieten. Wenn man auf dieses Angebot nicht eingehen will, telefoniert man ab Oktober 2007 automatisch mit dem normalen Eurotarif.

Bei eventuell auftretenden Problemen können Sie sich an die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wenden oder Sie rufen die Bundesnetzagentur unter der Telefonnummer 030-22480500 an.

Viele weitere interessante Informationen zum Thema finden Sie auch hier.

11. Juli 2007 von Redaktion in News, 0 Kommentare

Neuregelung des Urheberrechts

Am Donnerstag, 5. Juli 2007, wurde im Bundestag das zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft verabschiedet. Nun ist es da, das neue Gesetz, und es herrscht - egal ob in der Wissenschaft oder im IT- und Musikbereich - teils Entsetzen, teils Unverständnis darüber.

Das Wichtigste vorweg: Es ist, wenn man als Otto-Normalverbraucher Kopien von CDs und DVDs macht und dabei keinen Kopierschutz umgehen muss, weiterhin legal. Aber Vorsicht bei “offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen”, wie es im Spiegel Online heißt. Kopien dieser Vorlagen herzustellen oder sich diese aus dem Internet herunterzuladen, könne nun bestraft werden. Man sollte also vor dem Kopieren prüfen, ob es sich um eine legale Quelle handelt. Wie man diese erkennt, verrät das Gesetz aber nicht.

Die VZBV, Verbraucherzentrale Bundesverband, kritisiert an der neuen Regelung, dass gelegentliche Privatkopierer mit gewerblichen Kopierern in ein Topf geworfen würden und dass die “Nutzer digitaler Medien weiterhin ohne Rechte” seien. Zudem meint die VZBV, dass man rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Kopiersystemen schaffen müsse, da diese mit zahllosen Problemen verbunden seien.

Das von Justizministerin Brigitte Zypries als “Fit fürs digitale Zeitalter” gelobte Gesetz bringt viele Veränderungen mit sich. In der Wissenschaft, speziell bei Forschern und Bibliothekaren, machen sich Bedenken breit. Denn das Gesetz verschlechtere nach Ansicht des Leiters der Universitätsbibliothek der TU Berlin den Zugang zu Zeitschriftenartikeln. Nicht nur, dass man sich auf mehr Kosten für Fachartikel einstellen müsse, auch das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Abhandlungen werde schwieriger. Denn eine digitale Buchkopie darf nur noch in der Bibliothek an einem dafür vorgesehenen Rechner benutzt werden. Einer Änderung dieses Umstands habe das Justizministerium jedoch nicht zugestimmt.

Weitere Informationen zum Thema bietet der MittelstandsBlog, der die Bedenken des Bundesverbandes für Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (BITCOM) darstellt.