11. Januar 2008 von Alex in Allgemein, Kurioses, Sonstiges, 1 Kommentar

Uri Geller: Wer dreimal lügt …

… dem glaubt man auch ein viertes Mal. So oder so ähnlich müsste der Spruch lauten, wenn man sich am vergangenen Dienstag die neueste Show namens “The Next Uri Geller” auf Pro7 angesehen hat. Obwohl in den letzten Jahren immer wieder der Lüge überführt, kann dieser Mann nicht davon ablassen, seine immer gleichen Tricks weltweit vorzuführen.

Dass Pro7 ihm seine besten Sendezeiten zur Verfügung stellt, verwundert nicht, denn auch der Sender profitiert von der Leichtgläubigkeit und Vergesslichkeit seiner Zuschauer. Ein Phänomen ist Uri Geller in jedem Fall, denn kein Zauberkünstler behauptet so hartnäckig, er sei erleuchtet worden und seine Fähigkeiten seien quasi “gottgegeben”.

Das Konzept der Sendung ist an die unzähligen Casting-Shows angelehnt, wo es darum geht, eine Auswahl von Bewerbern um die Nachfolge des Herrn Geller mit jeder Sendung zu dezimieren, bis zum Schluss der Gewinner feststeht. Dabei bestimmt Uri Geller persönlich einen der Kandidaten, der weiterkommen soll - über die restlichen Drei stimmt der Zuschauer per Telefon ab. Glücklicherweise hat man bei der Bewertung der Kandidaten auf allzu übertriebene Dramatik verzichtet.

Der Moderator, die Gäste und die netten Damen an den Telefonen wirkten teilweise so gestellt, dass ich mich zwischendurch gefragt habe, ob dies der Glaubwürdigkeit des Senders Pro7 nicht dauerhaft schaden könnte.

Am Abend zuvor zeigte Pro7 ein Special zu Uri Geller, wo Freunde, ehemalige Mitschüler und Lehrer des Meisters unglaubliche Anekdoten zu erzählen wussten. Einer seiner Mitschüler war sogar Zeuge der Erleuchtung Uris. Meiner Meinung nach ist aber das eigentliche Kunststück, so viele Leute in eine Münchhausen-Geschichte zu involvieren, dass man als Zuschauer fast schon keine andere Wahl mehr hat, als es zu glauben. Auf seiner letzten Tour als aktiver “Löffel-Verbieger” will es Uri noch mal wissen.

Ich werde mich in den zwei Stunden, die Uri am nächsten Dienstag für sich beansprucht, einer sinnvolleren Tätigkeit widmen - die Pickel meiner Rauhfasertapete zählen zum Beispiel oder bei Kronzuckers Kosmos etwas Schlaf nachholen.

10. Januar 2008 von Alex in Allgemein, 3 Kommentare

Blu-ray vs. HD-DVD

Seit der Einführung des Blu-ray-Standards ist der Markt der neuen Speichermedien gespalten. Zwei verheißungsvolle Formate kämpfen um die Gunst der Endverbraucher. Es geht um viel … viel Geld für Entwicklungskosten! Hinter Blu-ray stecken Marken wie Sony, Panasonic oder Samsung, die versuchen der HD-DVD und deren Verfechtern wie Microsoft, Toshiba und Intel die Marktanteile abzugraben.

Obwohl die HD-DVD schon etwas länger auf dem Markt ist, konnte sie sich bisher keinen entscheidenden Vorsprung verschaffen. Der Bedarf hinkte der technischen Entwicklung einfach zu lange hinterher, da man es versäumt hat, der neuen Technik eine populäre Plattform zur Seite zu stellen, so wie Sony es mit der Playstation 3 getan hat. Der Xbox360 von Microsoft wurde erst sehr spät ein HD-Laufwerk zur Seite gestellt. Leider bekam es nicht den erwarteten Zuspruch, da es nur die Wiedergabe von HD-Filmen ermöglicht - Microsoft bei Spielen aber aus technischen Gründen weiterhin auf die “beschränkte” DVD setzen musste.

Mit der zunehmenden Verbreitung von HD-Fernsehern hat sich die Situation nun verschärft. Jetzt geht es für beide Lager in die heiße Phase. Technisch zumindest ist Blu-ray im Vorteil, da mehr Daten auf einer Scheibe gespeichert und schneller ausgelesen werden können. Für die Blu-ray spricht auch, dass auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas viele Vertreter der Blu-ray Disc Association neue Modelle angekündigt haben, während die Entwicklung neuer HD-DVD-Geräte derzeit stagniert. Einzig der Hersteller Toshiba, dem Microsoft den Hauptteil der Entwicklung der Hardware überlassen hat, kündigte eine neue Notebook-Serie an, die ausschließlich mit HD-DVD-Laufwerken bestückt sein soll.

Die Konsumenten jedenfalls reagieren noch immer, genau wie die Film- und TV-Industrie, verhalten auf die derzeitige Koexistenz beider Formate und schauen erstmal nur zu. Daher sind Filme auf Blu-ray zur Zeit genauso rar wie auf HD-DVD. Allerdings haben laut Spiegel Online, bereits vier der sechs großen Studios ins Blu-ray-Lager gewechselt, was einen deutlichen Trend in Richtung Blu-ray zeigt.

Wie auch immer … setzt sich eines der Formate durch, würde das den derzeitigen Markt entspannen und den Kunden wieder etwas Sicherheit geben, was nicht zuletzt der Zurückhaltung beim Kauf neuer Technik entgegenwirken würde.

Ich persönlich favorisiere die Blu-ray-Technologie, da sie auf längere Sicht mehr Reserven in Bezug auf die Speicherkapazität bietet, was besonders den immer aufwendigeren Spielen entgegen kommt. Welches Format haltet ihr für zukunftsträchtiger?

9. Januar 2008 von Mala in Gesundheit und Fitness, 0 Kommentare

Raucherentwöhnung im Test

Hallo lieber (Ex-)Raucher,
raucherentwohnung.jpg hast du dir auch zum Jahreswechsel vorgenommen mit dem Rauchen aufzuhören? Oder hast du es sogar schon neun Tage geschafft? Die Stiftung Warentest hat ein tolles Raucherentwöhnung-Special ins Internet gestellt, um dabei zu helfen.
Du erfährst zum Beispiel, welche Phasen man als Exraucher durchmacht, welche Methoden der Raucherentwöhnung für wen geeignet sind, wie sich der Körper nach der letzten Zigarette regeneriert und wie Politik und Wirtschaft das Raucherverhalten beeinflussen.

Und während sich in Restaurants, Kneipen und Diskotheken derzeit Raucher und Nicht-Raucher gegenseitig an die Gurgel gehen und von “Rauchergrippe” und “mehr Toleranz für Raucher” sprechen, kannst du dich entspannt zurücklehnen. Denn dir kommt es sicherlich zugute, dass du nicht in Versuchung geführt wirst.

Übrigens bin ich seit 14 Monaten Nichtraucher und habe früher locker eine Schachtel pro Tag geraucht. Wie ich es geschafft habe? Nach der Lektüre von Allen Carr’s “Endlich Nichtraucher!” habe ich mir vorgenommen nie wieder eine Zigarette zu rauchen … Es ist wirklich so einfach, dass es kein Raucher glauben kann / will. :-)

Viel Erfolg beim Selbstversuch!

9. Januar 2008 von got in News, 3 Kommentare

Mogelpackung Ökostrom

Was man dafür braucht: Man nehme konventionellen Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken und etikettiere das Ganze in Ökostrom um.

Was, das glaubt ihr nicht?! Wie SPIEGEL-ONLINE berichtete, sei das eine legale Praxis, die durch Ökozertifikate möglich werde.

Durch das sogenannte Renewable Energy Certificate System (RECS) ist es möglich, dass ein Stromversorger seinen, an der Börse gekauften Strom, der unter anderem auch von einem Atomkraftwerk stammt, mit einem Ökozertifikat veredeln kann. Denn er kauft zum Beispiel bei einem europäischen Wasserkraftwerk Strom ein und kann diesen dann in Deutschland als ÖKOSTROM anbieten. Im Gegenzug muss das Wasserkraftwerk die entsprechende Menge seines Ökostroms dann in konventionellen Strom umdeklarieren – tolle Tauschbörse, bloß ohne Nutzen für den Verbraucher.

Thorsten Kaspar von der Verbraucherzentrale bezeichnete den Vorgang gegenüber SPIEGEL als “reinen Verschiebebahnhof” und Uwe Leprich (Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarland) geht sogar soweit und redet von einer “Täuschung des Verbrauchers”, was ich ebenso empfinde. Was meint Ihr dazu?

Also, wenn ihr demnächst den Stromanbieter wechseln wollt, dann erkundigt Euch genau wie sich der Ökostrom zusammensetzt beziehungsweise fragt, wie Uwe Leprich rät, nach dem konkreten zusätzlichen Umweltnutzen.

8. Januar 2008 von got in Rückrufe, 0 Kommentare

IKEA: Matratzenrückruf

o1604068_ikea.jpgAufgrund der Testergebnisse der Zeitschrift Öko-Test, ruft IKEA seit November 2007 zwei Matratzen aus seinem Sortiment zurück. Es handelt sich dabei um die Matratzen SULTAN HAMNÖ und SULTAN HASSELBÄCK, die zwischen März und Oktober 2007 hergestellt wurden. Beide Produkte wiesen erhöhte Werte von zinn- und phosphororganischen Verbindungen auf, die die hauseigenen Grenzwerte von IKEA überschritten haben. Laut Pressemitteilung würden die betroffenen Matratzen jedoch keine Gesundheitsgefahr darstellen.

Wenn Sie eine dieser beiden Matratzen erworben haben sollten, können Sie diese bei ihrem schwedischen Einrichtungshaus umtauschen. Für weitere Fragen zu diesem Thema wurde eine kostenlose Hotline ( 0800/45 32 36 4 ) eingerichtet.

Und für alle, die sich noch eine neue Matratzen zulegen wollen, ein Tipp: Einfach mal auf testberichte.de gehen und sich die Matratzentests ansehen.