| 25. Mai 2009 von Anne G. in Allgemein |
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| Gelesen: 655 · heute: 2 · zuletzt: Sonntag, 05. September 2010 - 04:47 |
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Die Stiftung Warentest weiterhin erster Ansprechpartner bei VerbraucherfragenBei der diesjährigen Jahrespressekonferenz der Stiftung Warentest am 19. Mai wurde Seit jeher ist die Stiftung Warentest der erste und unabhängige Ansprechpartner für Verbraucher bei Fragen nach der besten Zahncreme, dem sichersten Fahrradhelm oder dem günstigsten Telefonanbieter. In den letzten Jahren hat sich allerdings immer mehr herausgestellt, dass Verbraucher Antworten auf solche Fragen zunehmend im Internet finden, wo die Informationen von vielen Konkurrenten kostenlos angeboten werden. Diese frei verfügbaren Verbrauchertipps können jedoch häufig der Stiftung Warentest in Sachen Kompetenz nicht das Wasser reichen. Allerdings schlägt sich diese Entwicklung auf das Hauptgeschäft der „test“ der Stiftung Warentest nieder. Deren Auflage ist nämlich gesunken. Bei den Abonnements jedoch hat sich der Rückgang verlangsamt – der Bestand betrug zum Ende des Jahres 437.000 Abonnements anstatt 446.000 im Jahr 2007. Im Einzelhandel wurde die „test“ im Durchschnitt mit 90.000 Mal verkauft – das sind pro Monat 3.000 weniger Exemplare als im Jahr 2007. Auch die zweite Zeitschrift im Programm „Finanztest“ verlor Käufer und zwar durchschnittlich 7.300 pro Ausgabe. Bei den Abonnenten allerdings stieg die Anzahl um 1.000 Abonnements zum Vorjahr auf insgesamt 208.000. Im vergangenen Jahr wurden mit 2412 Produkten insgesamt 93 mehr Tests als 2007 durchgeführt. Darunter wurden auch mehrere Hundert Dienstleistungen von den hochqualifizierten Testern unter die Lupe genommen. Diese sehr produktive Linie setzt sich auch im aktuellen Jahr fort, wo in der aktuellen Ausgabe der „Finanztest“ 113 Krankenkassen und deren Service miteinander verglichen wurden – zum Teil mit erheblichen Unterschieden. Bei der Untersuchung kam unter anderem heraus, dass einige Krankenkassen mit Zusatzleistungen werben, die eigentlich vom Gesetz her garantiert sind. Überdies zeigte sich im Resultat, dass sich ein Wechsel nach vorigem genauen Abgleich für einen Verbraucher durchaus lohnen kann. Keine andere Verbraucherinstitution erhält auf Tests ein vergleichbar lautstarkes Echo wie die Stiftung Warentest. Im schlechtesten Fall wurden von Firmen wie zum Beispiel Faber Castell oder Hipp Babynahrung, deren Produkte negativ bewertet wurden, gerichtliche Anträge auf einstweilige Verfügung gestellt. Für die hohe Qualität der Arbeit der Stiftung Warentest spricht, dass in den 45 Jahren seit Gründung der Stiftung Warentest kein einziges gerichtliches Verfahren je eine Schadensersatzzahlung zur Folge hatte. Angesichts der anhaltenden Diskussionen um die unzureichende finanzielle Ausstattung von Verbraucherzentralen und anderen verbrauchernahen Organisationen, deren Beratungsbedarf seit letztem Jahr drastisch angestiegen ist, tut sich zumindest bei der Stiftung Warentest eine erfreuliche Perspektive für die Verbraucher auf: |
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